1. Dezember vergangenen Jahres in Dötlingen, unweit von Bremen: Die Unternehmertage Spargel & Erdbeer 2025 hatten uns eingeladen, um vor einem Raum voller Landwirt:innen, Direktvermarkter:innen und Hofbetreibenden zu sprechen. Die Stimmung war gespannt – viele fragten sich: „Was kann KI eigentlich für uns tun?“ Und genau das wollten wir zeigen: Dass künstliche Intelligenz kein Zukunftsthema ist, sondern ein Werkzeug, das schon heute den Alltag erleichtert.
Wir von StoryHof hatten das Ziel den Teilnehmenden zu vermitteln: Sie müssen keine Techniker:innen sein, um KI zu nutzen. Es reicht, wenn Sie neugierig sind und bereit, es einfach auszuprobieren.
Viele der Anwesenden dachten zu Beginn: „KI? Das ist doch was für große Konzerne oder IT-Spezialist:innen.“ Doch wir haben ihnen gezeigt: KI ist wie eine fleißige Mitarbeiter:in, die repetitive Aufgaben übernimmt – ohne zu murren oder Pausen zu machen.
„Der einzige Fehler, den man machen kann, ist, es gar nicht erst zu probieren.“– Niklas Pichler, StoryHof
Und das funktioniert einfacher, als viele dachten. Man gibt der KI eine klare Anweisung – und sie liefert Vorschläge, die man nur noch anpassen muss. Kein Hexenwerk, sondern praktische Hilfe für den Hofalltag.
In unserem Vortrag in Dötlingen haben wir live demonstriert, wie einfach der Einstieg in die Welt der KI sein kann. Keine Theorie, sondern gelebte Praxis. Hier ein paar Beispiele, die wir vor Ort präsentiert haben – und die bei den Teilnehmenden auf großes Interesse stießen:
Produktbeschreibungen, die Kund:innen begeistern
Wir haben gezeigt, wie man in Minuten ansprechende Texte für Hofladen-Produkte erstellen kann. Statt stundenlang an Formulierungen zu feilen, gibt man der KI einfach ein paar Stichworte – und erhält mehrere Varianten, die nicht nur informativ, sondern auch herzlich und einladend klingen.
Social Media, das Aufmerksamkeit erregt
Viele wussten, dass sie auf Instagram oder Facebook präsent sein sollten – aber oft fehlten die Ideen oder die Worte. Wir haben live vorgeführt, wie KI dabei helfen kann, ansprechende Texte, Captions oder sogar ganze Beiträge zu erstellen. So bleibt der Hof in den Köpfen der Kund:innen – ohne stundenlanges Brainstorming.
E-Mails, die Kund:innen binden
Ob Newsletter oder Antworten auf Anfragen: Wir haben gezeigt, wie KI persönliche und herzliche Texte verfassen kann – schnell und ohne großen Aufwand.
Bilder, die verkaufen
Mit Tools wie DALL·E oder Midjourney haben wir demonstriert, wie man aus einfachen Handyfotos professionelle Produktbilder erzeugen kann – inklusive verschiedener Hintergründe, Stimmungen und Jahreszeiten.
„Im folgenden Teil seines Vortrages demonstrierte Pichler, was selbst ein winziger Hofladen problemlos mit KI anstellen kann. Beispielsweise eine werbende Produktbeschreibung erstellen. Die Aufgabe an die KI: ‚Ich habe hier für dich eine Produktbeschreibung von einem Produkt in meinem Hofladen und ich möchte jetzt gerne, dass du auf Basis dieser Produktbeschreibung mir eine neue Produktbeschreibung generierst und zwar für eine Erdbeermarmelade, die ich jetzt neu in meinem Hofladen anbieten möchte.‘“

Wir haben betont: KI ist nicht perfekt. Sie macht Fehler – aber das ist kein Grund, sie nicht einzusetzen.
„Keiner darf also mit dem Finger auf die KI zeigen, wenn deren Schöpfungen fehlerhaft sind. Ihr Einsatz bleibt in der Verantwortung des Anwenders! [...] Ein Unternehmen muss offenlegen, wenn Inhalte KI-generiert sind.“
Unsere Tipps für die Teilnehmenden:
Genau wie der Traktor vor 100 Jahren die Landwirtschaft revolutioniert hat, kann KI heute Betrieben Zeit, Kosten und Nerven sparen. Es geht nicht darum, ob man KI nutzt – sondern wann man anfängt.
Unser Fazit aus Dötlingen: Die Teilnehmenden sind mit dem Gefühl nach Hause gegangen, dass KI kein Hexenwerk ist, sondern ein Werkzeug, das sie sofort nutzen können. Und das Schönste? Sie müssen keine Expert:innen sein – nur bereit, es auszuprobieren.