Das Restaurant Hummel in Graz steht für authentische, orientalische Küche – von Shawarma-Hühnerkeulen auf Couscous bis zu cremigem Baba Ganoush. Unser Ziel war es, diese Vielfalt nicht nur kulinarisch, sondern auch visuell und emotional einzufangen. Dabei haben wir bewusst verschiedene Content-Formate kombiniert: hochwertige, cinematische Aufnahmen für die Markenpräsenz, lustige, trendige Clips für Reichweite und Interaktion, und klassische Präsentationen wie die Vorstellung der Sommerspeisekarte.
An diesen beiden Beispielen zeigt sich: Die Vorstellung der neuen Sommerspeisekarte lässt sich sowohl als klassisch-seriöses, dynamisches Ankündigungsvideo als auch humorvoll-trendig im Stil von „Ein Vögelchen hat mir gezwitschert“ umsetzen – mit dem gleichen Ziel: die neue Karte bekannt zu machen.
Eine besondere Herausforderung war der Dreh während des aktiven Betriebs. Um den Ablauf des Restaurants nicht zu stören und dennoch die freien Momente optimal zu nutzen, war ein sehr strukturierter und detaillierter Drehplan entscheidend. Im Vorhinein wurden alle Speisen notiert und strategisch abgearbeitet, während für den humorvollen Content bereits alle Drehbuchtexte aus den Inspirationen niedergeschrieben und für das Vor-Ort-Briefing vorbereitet waren. Um die Zeit maximal zu optimieren, arbeitete das Team gestaffelt – die Drehpartner wurden nacheinander abgearbeitet, sodass in wenigen Stunden eine große Menge an Output entstehen konnte.
Hinweis: Viele der Beispiele haben keine Musik hinterlegt – diese wird im Nachhinein auf den veröffentlichten Channels über die internen Music Libraries hinzugefügt.
Für die visuelle Identität des Restaurants haben wir 17 Speisen im Stil der Shawarma-Hühnerkeule oder des Baba Ganoush in Szene gesetzt. Mit Sony A7 IV inklusive Gimbal und Softboxen sowie Lavalier-Mikrofonen und weiterem Equipment entstand so ein hochwertiges Setup. Eine Herausforderung war das teilweise dunkle Interieur, doch durch das bewölkte Wetter ließ sich die Sonne gut kontrollieren. Besonders wichtig war uns, die Gerichte „ehrlich“ auszuleuchten und im Color Grading alles natürlich zu halten – ohne künstliche Verfälschungen.
Bei der Location wurden gezielt die Hingucker betont, die den Gästen folgen: das warme Interieur und der schöne grüne Außenbereich mit den Holzmöbeln. Die Speisen wurden fein säuberlich inklusive Deko am Tisch trappiert, ausgeleuchtet und mit Gimbal-Kamerafahrten in Szene gesetzt. Dabei achten wir auf Essenästhetik – etwa durch das Fahren der Gabel in die Speise – und setzten auf Slow-Motion, um Effekte wie das Eintauchen der Gabel in das Essen besonders ansprechend zu unterstreichen.
Um das Restaurant menschlich und nahbar zu machen, haben wir humorvolle, trendige Videos produziert, die Mitarbeiter:innen einbinden. Die Idee war, einen Mix zu schaffen: Einerseits sollte der Appetit auf die Gäste übertragen werden, sodass man beim bloßen Ansehen schon eine Ahnung hat, was am Ende auf dem Teller landet. Andererseits sollte der humorvolle Content eine Brücke schlagen zu aktueller Social-Media-Kommunikation und die lockere Art des Teams zeigen.
Die Mitarbeiter:innen reagierten anfangs neugierig, waren aber durch die detaillierte Planung und das Gefühl, „an der Hand genommen“ zu werden, schnell mit viel Selbstvertrauen dabei. Ein Drehbuch diente als Anleitung, doch besonders beim Humor gab es viele Improvisationen – was beim Dreh besser oder weniger gut wirkte, wurde spontan angepasst. Beim Clip „Servas Mauna“ gab es besonders viele Takes, was bei den vielen Lachern auch verständlich war.
Generell durften natürlich auch die klassischen Formate nicht fehlen – denn am Ende des Tages geht es um einen Gastronomiebetrieb, der mit ausreichend Gästen versorgt werden möchte. Aktuelle Themen wie die Vorstellung der Sommerspeisekarte wurden daher bewusst in zwei unterschiedlichen Stilen umgesetzt:
Zu den klassischen Formaten zählten cinematische Kurzclips der einzelnen Speisen, Kamerafahrten durch das Lokal, um das Ambiente entsprechend zu präsentieren, sowie die Ankündigung der Sommerspeisekarte durch die Kellnerin.
So wird sichergestellt, dass die wichtigen Infos sowohl ansprechend als auch zugänglich sind – und das Restaurant beide Zielgruppen anspricht: Genießer:innen und Social-Media-Fans.
Und was natürlich nicht fehlen darf, der steirische Meme-Klassiker: „Servas Mauna“.

