Viele Bäuerinnen und Bauern stehen permanent unter körperlichem und seelischem Druck. Die anstrengende Hofarbeit, finanzielle Verantwortung und die Pflege von Familienmitgliedern oder Tieren lassen oft kaum Zeit für die eigene Gesundheit. Dazu kommt, dass viele Landwirt:innen unsicher sind, welche Präventionsmöglichkeiten überhaupt existieren – oder sie haben Hemmungen, solche Angebote anzunehmen. Um genau hier anzusetzen, wurde „Happy am Hof“ ins Leben gerufen, ein Zusammenschluss von SVS, Lebensqualität Bauernhof und dem Maschinenring.
Die Initiator:innen sahen sich mit einer großen Hürde konfrontiert: Obwohl es eine Vielzahl an Kursen, Workshops und Beratungsangeboten gibt, war vielen Landwirt:innen nicht bewusst, dass es genau diese Hilfe für sie gibt. Zudem fehlte ein emotionaler Zugang, der Mut machen sollte, sich aktiv mit dem Thema Gesundheit auseinanderzusetzen. Die stoische Mentalität vieler Landwirt:innen, „ich schaffe alles selbst“, steht einer rechtzeitigen Prävention häufig im Weg.
Ziel war es, eine emotionale und zielgruppengerechte Kommunikation zu entwickeln, die das Bewusstsein für mentale und körperliche Gesundheit erhöht und Landwirt:innen niedrigschwellig ansprechbar macht. Über leicht zugängliche Kanäle, kombiniert mit einer starken Bildsprache und authentischen Einblicken, sollten Kurse, Workshops und Anlaufstellen bekannter gemacht werden. So sollte die Hemmschwelle sinken, rechtzeitig Unterstützung zu suchen oder an Präventionsmaßnahmen teilzunehmen.

Wir begleitenden die Drehbuchentwicklung und bekamen die Leitung die komplette Video- und Fotoproduktion zu übernehmen. Dabei legten wir Wert darauf, die verschiedenen Lebensrealitäten in der Landwirtschaft einzufangen und mit Geschichten aus dem echten Hofalltag zu verbinden. Zu diesem Zweck haben wir ein Team von Experten zusammengestellt, die in den Bereichen Cinematographie, Fotografie, Licht und Ton für Produktionen dieser Art führend sind.


